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18. August 2016

Stroh – eine Bildergeschichte von Ingolf Bender
Ingolf Bender hat uns vier Bilder geschickt – und die wissenswerten Aspekte gleich eingefügt.
Es ist gerade "Strohkaufzeit", also am besten gleich anschauen, lesen – und dann Augen und Nase auf...
Und als ergänzenden Artikel aus dem Themenbereich Stroh empfehlen wir zum Weiterlesen:
So ein Mist – ein Artikel rund ums Einstreu-Management





































































5. August 2016

Liebe Freunde,
heute überraschen wir nicht nur mit unserem SommerUpdate Teil III, sondern auch mit einem "Österreich-Tag" beim TK, denn beide Gastautoren kommen aus unserem Nachbarland.
Beide sind hochanerkannt und geschätzt und haben uns zwei sehr besondere Artikel geschickt.


Über die Lebenskraft von Pferden – Von Univ. Lektor VR Mag. Dr. Reinhard Kaun
"Der Erhalt der Lebenskraft eines Pferdes bis ins hohe Alter darf nämlich nicht einer kleinen Berufsgruppe überlassen bleiben, sondern muss vielmehr die wichtigste Aufgabe eines Jeden sein, der mit Pferden arbeitet, sei es beruflich, sportlich oder zu seinem Freizeitvergnügen."


  © Augen-Bild Katharina Merther

  

Jeckyll und Heidi
von  Martin Haller
Märchen, Parabel, wahre Begebenheit?
Der Journalist und Autor Martin Haller, Näheres über sein neues Buch im Artikel, beschreibt die Geschichte einer Wandlung, irgendwie lustig und doch ganz schrecklich zugleich – und leider oft genug Relität. So eine "Heidi" ist wohl dem ein oder anderen durchaus bekannt.



Viel Freude an und mit unserem Update, herzliche Grüße und noch einen sehr schönen Sommer!
Ihre/Eure
Barbara Schnabel


1. August 2016

Das Pferd kann alles!
von Silke Hembes





Egal in welchem Sattel – Hauptsache er passt! - und bei welcher Gelegenheit – es gibt einige notwendige Dinge zu verstehen, um die Chance zu haben ein guter Reiter zu werden.


Das Pferd kann alles! Keinen Bewegungsablauf, den ein Reiter anfragt, muss er dem Pferd tatsächlich „beibringen“.






Das Pferd kann es längst, wenn der Rucksack oben drauf es nicht daran hindert.
Man beobachte Pferde in artgerechter Haltung innerhalb einer Gruppe und wird dies schnell feststellen.
...der Fehler sitzt fast immer oben drauf!

Und das ist noch nicht mal dramatisch schlimm, solange „der oben drauf“ nicht auf die Idee kommt, ein Pferd für eine nicht gelungene Aktion zu strafen.

Pferde sind tatsächlich so freundlich, uns immer wieder deutlich zu zeigen, dass sie zum Beispiel leider dazu gezwungen sind über die äußere Schulter zu laufen, wenn der Reiter mal wieder innen zieht und der äußere Zügel fehlt...
Und sie sind so nett, uns unsere Fehler – wenn es sein muss, auch 27mal in einer Reiteinheit – immer mit der gleichen Deutlichkeit zu vermitteln.
Doof, wer seinen besten Lehrer – das Pferd – dafür strafen möchte...

















Das klingt jetzt vielleicht etwas demotivierend...
Nun ja, es hat keiner gesagt, dass Reiten einfach ist. Aber – mit einem gerüttelt Maß an Bescheidenheit, Reflexionsfähigkeit und der Lust zu probieren und zu analysieren macht es viel, viel Freude, tat- sächlich ein denkender Reiter zu werden.
Es geht viel weniger darum, WAS ich reite als darum, WIE ich es tue.
Nuno Oliveira wunderte sich einmal, wie sich eigentlich sehr kultivierte Menschen verwandeln können, sobald sie auf dem Pferd sitzen... und er meinte das tatsächlich nicht positiv.
Reitkultur sollen wir anstreben – nicht im Sinne von Höchstleistungsstreben, sondern wir wollen in einem kultivierten, freundlichen Geist an unsere Pferde herangehen – egal ob beim Spazierritt, im Dressurviereck oder in der Ovalbahn, beim Wandern oder auf dem Kutschbock... Ob mit Pferd, Esel oder Muli...






































Die Zeiten der Sklavenhaltung sind vorbei und die Wissenschaft – selbst wenn man persönlich vielleicht noch nicht die Gelegenheit hatte zu lernen, die Stimmungen von Pferden zu erfühlen – zeigt uns durch
Studien und Röntgenaufnahmen, dass Pferde nicht glücklich sein können, wenn sie so benutzt werden, wie es heute leider doch oft noch üblich ist.

Wir haben doch alle einmal angefangen zu reiten, weil wir Pferde lieben! Das sollten wir nie vergessen und es sollte auch immer sichtbar sein.
Lasst uns die Zeit mit unseren Pferden genießen.
Nach bestem Wissen und Gewissen, offen und sie so annehmen, wie sie sind – und nicht, wie irgendjemand sie gerne hätte.
Mit diesen Gedanken wünschen wir einen guten Start in die Woche!

© Text Silke Hembes
Wir danken für die Bilder:
© Jörg Ammann, Horst Brindel, Karen Diehn, Ramona Dünisch, Katrin Phyra, Bjørn Rau und Tanja Stoll
Silke Hembes hat das, was sie für uns in diesem Text – ja nur kurz und plakativ – angesprochen hat, in ihren Büchern aufgeschrieben.
Nachmachbar, nachreitbar, Schritt für Schritt

Mehr Infos mit einem Klick auf die Titelbilder.

Rezensionen:

Der Weg zum guten Reiten
Reiten erschreiten









17. Juli 2016



Der Rückblick auf auf das vom TK am 10. Juli in Nürnberg veranstaltete wunderbare Seminar mit Silke Hembes

Reiten Erschreiten – ein Seminar für Kopf und Körper
von Tatjana Brandes








Wir danken Monica Karl http://www.comic-schilder.de für diese herrliche Zeichnung.
"Wer sich nicht selbst verspotten kann, der ist fürwahr kein ernster Mann."
(Christian Morgenstern, 1871 – 1914)
















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